116 dokumentierte Einsätze · 7. Dezember 2025 bis 27. Juli 2026 · Winter- und Sommerbetrieb
Vom Notruf bis zur Verrechnung. Ein Protokoll.
PisteGo dokumentiert den Einsatz Ihres Rettungsteams dort, wo er passiert — auf der Piste wie auf dem Trail, auch ohne Netz. Meldung, Eintreffen, Verletzung, gesetzte Maßnahmen, Übergabe. Und daraus wird die Rechnung.
Ohne Kreditkarte. Der Testzeitraum startet zum Beginn Ihrer Saison — Winter oder Sommer.
Der Zettel ist weg
Im März verlangt jemand das Protokoll vom Jänner. Es liegt in einem Ordner, wenn es überhaupt noch existiert.
Der Name ist nicht zu lesen
Handschrift mit Handschuhen, bei Schneefall. Ohne Namen und Adresse gibt es keine Rechnung.
Die Rettung weiß nichts
Was gesetzt wurde, wird mündlich übergeben. Im Lärm, im Dialekt, unter Zeitdruck.
Drei Dinge, die stimmen müssen
Am Ende des Einsatzes zählt, was dokumentiert ist
Die Übergabe
Die Rettung weiß, was Sie gemacht haben, bevor sie eintrifft. Zeiten, Verletzung, gesetzte Maßnahmen und die Übergabe — schriftlich, lesbar, unabhängig von Dialekt und Funkqualität.


Die Verrechnung
Kein Einsatz bleibt unverrechnet. Aus dem Protokoll entsteht der Beleg für die Versicherung und die Rechnung — ohne Abtippen, ohne Rückfragen zur Handschrift.
Die Absicherung
Wenn im März ein Anwalt anruft, haben Sie das Protokoll vom Jänner. Jede Änderung ist protokolliert, der Einsatz ist nachvollziehbar und auf zwei Klicks auffindbar.

Auch ohne Netz
Der Einsatz wird dort erfasst, wo er passiert
Fotos, GPS-Position und Unterschriften bleiben am Gerät, bis wieder Verbindung da ist, und werden dann übertragen. Große Felder, wenige Eingaben, bedienbar mit Handschuhen. Nach der Übertragung bleiben keine Patientendaten am Gerät.


Winter wie Sommer
Der Sommer ist kein Nebenschauplatz mehr
Sturz auf der Piste, Sturz auf dem Trail, Mountaincart, Wanderer mit Knöchelbruch — der Ablauf ist derselbe: sichern, versorgen, abtransportieren, übergeben, verrechnen. Auf der Muttereralm laufen die Einsätze in PisteGo seit Dezember durch, im Winter wie im Sommer, ohne dass jemand das System wechselt.
Deshalb rechnen wir pro Jahr ab und nicht pro Saison. Sie zahlen nicht doppelt, wenn Ihr Gebiet zwölf Monate offen hat.
Rechtlicher Rahmen
Nicht gesetzlich vorgeschrieben. Im Ernstfall Ihr einziger Beweis.
Die Pistenrettung ist in Österreich nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt. Sie ist eine vertragliche Nebenpflicht aus dem Beförderungsvertrag und wird aus den Verkehrspflichten des Pistenhalters abgeleitet. Genau deshalb zählt, was Sie dokumentiert haben: der Seilbahnunternehmer und seine Verantwortlichen können für Mängel des Rettungsdienstes straf- und zivilrechtlich haften.
Quelle: WKO, Infoschreiben „Pistenrettung in Österreich“.
Was im Protokoll steht
- Zeitpunkt der Unfallmeldung und Eintreffen am Einsatzort
- Patient, Wohnsitz, Unterkunft, Versicherung
- Unfallort mit GPS und Rettungspunkt
- Atemwege, Atmung, Kreislauf, Bewusstsein, Vitalwerte
- Verletzungsregionen und Verdachtsdiagnose
- Wundversorgung, Immobilisation, besondere Maßnahmen
- Abtransport und Übergabe
- Revers mit Unterschrift, in der Sprache des Patienten
- Ausrüstung: Ski, Snowboard, Rodel, Bike, Mountaincart, zu Fuß
- Fotos und Dokumente zum Einsatz
Preise
Ein Jahrespreis für das ganze Team
Wir verrechnen nicht pro Benutzer. Ihre Mannschaft besteht aus Saisonkräften und freiwilligen Helfern, und alle brauchen Zugang — sonst kommen die Daten aus dem Gelände nie ins System.
Jahreslizenz Basic
Kleine und mittlere Gebiete
1 490 € / Jahr
oder 249 € monatlich · exkl. USt.
- Bis 150 Einsätze pro Jahr
- 5 Geräte
- Einsatzprotokoll und Revers als PDF
- Fotos, GPS und Unterschrift am Gerät
- Funktioniert auch ohne Netz
- Support auf Deutsch
Jahreslizenz Pro
Ab rund 30 Pistenkilometern
3 900 € / Jahr
oder 590 € monatlich · exkl. USt.
- Unbegrenzte Einsätze und Geräte
- Verrechnung direkt aus dem Protokoll
- Revers in der Sprache des Patienten
- Export und Jahresauswertung
- Alles aus Jahreslizenz Basic
Enterprise
Mehrere Gebiete einer Gruppe
Auf Anfrage
- Mehrere Gebiete in einem Zugang
- Eigene Formularfelder
- SSO und API
- Abrechnung per Rechnung
- SLA und benannter Ansprechpartner
Bei 150 Einsätzen im Jahr kostet Jahreslizenz Basic rund 10 Euro pro Einsatz. Ein Einsatz, der nicht verrechnet werden kann, weil der Name auf dem Zettel nicht zu lesen war, kostet Sie mehr.
Für Kunden in der Schweiz verrechnen wir in Franken: 1'490 CHF und 3'900 CHF pro Jahr. Zahlung per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Rechnung. Für Unternehmen mit gültiger UID ohne österreichische Umsatzsteuer (Reverse Charge). Lesen und Exportieren bleibt auch nach Ende des Abonnements möglich.
So geht es weiter
Vom Formular bis zum ersten Einsatz sind es drei Schritte
Sie schicken das Formular
Vier Felder, keine Kreditkarte, keine Verpflichtung.
Wir rufen innerhalb von 24 Stunden an
Wir legen Ihren Zugang gemeinsam an, damit die Stammdaten Ihres Gebiets von Anfang an sitzen.
Ihre Mannschaft dokumentiert den ersten Einsatz
Zuerst mit Testdaten, dann im Echtbetrieb. Der Testzeitraum startet zum Beginn Ihrer Saison.
Häufige Fragen
Was uns am Telefon am öftesten gefragt wird
Brauchen wir eigene Geräte?
Nein. PisteGo läuft auf den Smartphones und Tablets, die Sie bereits haben. Nach der Übertragung bleiben keine Patientendaten am Gerät.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Sie füllen das Formular aus, wir richten Ihren Zugang innerhalb von 24 Stunden ein und gehen ihn gemeinsam durch. Kein Umstellen des Betriebs, keine Installation vor Ort.
Wir haben schon ein System. Warum wechseln?
Wahrscheinlich müssen Sie nicht wechseln. Unsere Frage ist eine andere: wie lange dauert es bei Ihnen vom Einsatz bis zur bezahlten Rechnung — auch wenn der Verletzte aus Hamburg oder Utrecht kommt? Wenn Sie darauf eine gute Antwort haben, brauchen Sie uns nicht.
Gilt das auch für den Sommerbetrieb?
Ja. Der Ablauf ist derselbe, egal ob der Sturz auf der Piste, im Bikepark, auf der Mountaincart-Strecke oder beim Wandern passiert: sichern, versorgen, abtransportieren, übergeben, verrechnen. Auf der Muttereralm läuft PisteGo seit Dezember durchgehend — im Winter wie im Sommer.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir aufhören?
Lesen und Exportieren bleibt immer möglich, auch wenn das Abonnement endet. Es ist Ihre Dokumentation, und Sie können sie jederzeit vollständig herunterladen.
Ist der Testzeitraum wirklich ohne Kreditkarte?
Ja. Und er startet zum Beginn Ihrer Saison, nicht am Tag der Anmeldung — bei einem Skigebiet im Dezember, bei einem Bikepark im Frühjahr.
Wer steht hinter PisteGo?
PisteGo ist Teil von FerdiGo, einem System für den Betrieb von Bergbahnen, Werkstätten und Vermietungen. Die Einsatzdokumentation wurde mit der Pistenrettung der Muttereralm in Tirol entwickelt.
Zugang anfordern
30 Tage testen, ohne Kreditkarte
Wir legen Ihren Zugang von Hand an und gehen ihn mit Ihnen durch — so sitzen die Stammdaten Ihres Gebiets von Anfang an richtig.